Warscheneck (2388m)

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Zellerhütte (1575m), Schallerkogel (1895m), Lagelsberg (2014m), Warscheneck (2388m), Rote Wand (1872m), Dümlerhütte (1495m)

14. Juli 2022

Einkehrmöglichkeiten

„Links“:

Start

Parkplatz Schafferteich, Gaisriegl 3, 4574 Vorderstoder

Lage:

Oberösterreich, Bezirk Kirchdorf, 4574 Vorderstoder, Totes Gebirge. Berge in der Gegend: Pyhrner Kampl (2241m), Schrocken (2281m), Kaminspitze (2328m), Hochmölbing (2336m), Hohe Wilde (1900m), Hösskogel (1853m), Spitzmauer (2446m), Großer Priel (2515m), Kleiner Priel (2136m), Schillereck (1748m), Hochsengs (1838m), Hoher Nock (1963m), Seespitz (1574m), Stubwieswipfel (1786m), Bosruck (1992m), Wurzerkampl (1706m), Nazogl (2057m), Angerkogel (2114m). Orte in der Umgebung: Hinterstoder, Vorderstoder, Windischgarsten, Spital am Pyhrn, Liezen.

Tourenbeschreibung "Warscheneck":

Info: Der Parkplatz Schafferteich ist gebührenpflichtig. 24h-Ticket € 4,00 (2022).

Vom Parkplatz des Schafferteiches bis zur Zellerhütte ist die Strecke im Wald und daher selten eine Aussicht gegeben. Der Steig zur Hütte ging ganz schön in die Beine. Die Aussicht auf der Hütte ist allerdings der Wahnsinn und die Angestellten sehr zuvorkommend und freundlich. Ab der Hütte werden die Bäume weniger und es geht in den Latschenbereich. 15 min vorm Lagelsbergsteigabgang geht rechts ein Weglein zum Schallerkogel. Ich fand den Abstecher lohnenswert. Zurück am Steig, wird dieser flacher und der 15min-Weg zum Lagelsberg ist leicht machbar, führt in Aufstiegsrichtung am Gipfelkreuz vorbei und läuft wieder in den Warschenecksteig ein. Die Latschen sind ab nun Vergangenheit, Felsenwanderung ist bis zum Warscheneckgipfel angesagt und der Weg zieht sich und ist etwas fordernd. Nicht wegen der Steilheit, sondern wegen dem nicht endend wollenden über die Steine steigen. Vorm Toten Mann geht es mal in eine kleine Senke runter und in kleinen, schottrigen Serpentinen zum Toten Mann hinauf. Ab nun ist auf die Markierungen acht zu geben und da das Gipfelkreuz sehr groß ist, erscheint der Weg zu ihm immer kürzer, als er wirklich ist. Vom Warscheneck geht es zum Toten Mann retour und dann ist auf den Steig zur Dümlerhütte abzubiegen.

Achtung!!! Der Wegweiser zeigt nicht in die Steigrichtung!!! Achtsam auf Markierungssuche gehen!

Beim Abstieg vom Toten Mann ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, absolutes Bergschuhwerk und Handeinsatz erforderlich und man verliert in 15-20 min 738 an Höhenmeter. Diesen Teil der Tour geschafft, geht es 20 min auf gleichbleibender Höhe vorerst noch auf Gestein, dann auf der Wiese zum nicht offensichtlichen Steigabgang zur Roten -Wand-Dümlerhütte-Kreuzung. Bei der betreffenden Kreuzung geht der Steig ohne Anschrift rechts ab und ist steil. Zumindest kam es mir nach dem bisher Gegangenen so vor. Das Gipfelkreuz der Roten Wand ist aber rasch erreicht und genauso flott ist man wieder herunten. Nun zieht sich der Steig bis zur Dümlerhütte.

Ab der Rote-Wand-Kreuzung ist man noch im offenen Gelände unterwegs. Nach einer flachen großen Almwiese führt der Steig in den Wald. Es ist steigintensiv, steinig, wurzelig und manchmal stark abfällig. Hat man den Waldrand dann erreicht, steht man schon vor der Dümlerhütte. Ab der Dümlerhütte ist der Steig nicht besonders vorzeigbar für so eine gut besuchte Hütte. Nach der Tom(m)erlalmhütte kommt man an die Forststraße und es geht auf ihr (Nr. 290) weiter. Es kommt eine Kurve und eine weitere Forststraße läuft ein. Hier gibt es keine Markierungen oder Hinweisschilder. Jedenfalls geht es leicht links weiter. Die Straße geht unter dem Versorgungslift der Dümlerhütte durch und wird schlagartig verwildert. Prompt endet die verwilderte Straße und auf einem extrem schmalen, steil abfallenden Geröllweg verliert man einiges an Höhe. Dies ist nur ein Steig für Wahnsinnige!!! Wenn der Geröllabschnitt endet geht es im Wald weiter und der fußbreite Steig wird stellenweise nur von Heidelbeerstauden und deren Verwurzelung gegeben. Wieder schlagartig geht man auf einer schönen Forststraße und bis zum Ende der Wanderung ist der Wegnummer 4 zu folgen.

Schwierigkeit der Wanderung "Warscheneck":

Vom Parkplatz über die Zellerhütte bis zur Lagelsberg-, Schallerkogelkreuzung.

Vom Schallerkogel über den Lagelsberg zum Toten Mann.

Vom Toten Mann zum Warscheneckgipfel, retour zum Toten Mann und bis zur Weggabelung Linzerhaus-Dümlerhütte.

Auf die Rote Wand, zur Dümlerhütte, über die Tom(m)erlalm bis zum Ende der Forststraße nach der Unterschreitung des Versorgungsliftes der Dümlerhütte.

15-20 min Geröllrinne und folgendes Waldstück.

Bis zurück zum Parkplatz.

Wegnummern:

201, 219, 201, 293, 290, 4. Rundweg.

Hm: 1783

Gehzeit laut Vorgabe = 10:30 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

07:40 h

Wanderstrecke (Rundweg): 25,6 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung