Hochsengs (1838m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Lackerboden (1191m), Hochsengs (1838m)
Lage:
Oberösterreich, Traunviertel, Bezirk Kirchdorf an der Krems, 4591 Molln, Sengsengebirge. Berge in der Gegend: Rohrauer Größtenberg (1810m), Seekopf (1846m), Hoher Nock (1963m), Brandleck (1725m), Mayrwipfl (1736m), Steyreck (1592m), Tamberg (1516m), Spering (1605m), Schillereck (1748m), Kremsmauer (1604m), Pyramide (1599m). Orte in der Umgebung: Windischgarsten, St. Pangraz, Klaus an der Pyhrnbahn, Micheldorf in Oberösterreich.
Tourenbeschreibung "Hochsengs":
Der Hochsengs! Angeschrieben ist er nirgends. Mir scheint, es will niemand, dass man da hinwandert.
Der Parkplatz ist relativ klein, von dem ich auf der Forststraße leichten Anstieges die Begehung beginne. Nach wenigen Minuten geht ein nur durch Steinmännchen gekennzeichneter, schmaler Steig ab. Vorerst ist etwas Körpereinsatz einzusetzen, bis der Steig weiter oben in einen flachen Steig einläuft. Ich ging jetzt rechts weiter. Beim Gang nach oben wird 2x eine Schotterstraße gequert, bis man zur verfallenen Hütte Lackerboden kommt. Hier steht ein Wegweiser, bei dem rechts unmerklich der Steig zum Hochsengs beginnt. Also, Augen auf bei der Wegsuche.
Es ist gleich mal ein Baumwindwurf zu bezwingen, teilweise ist er ausgeschnitten, der Steig stellenweise doch ersichtlich und 3-5x sind umgefallene Bäume zu bewältigen. Der Steig wird gut ersichtlich und geht angenehm ansteigend weiter. Nach längerer Zeit ist plötzlich Schluss mit dem schönen Steig, Markierungen gibt es keine, der Steig geht beinahe unmerklich links ab und ist nur selten erkennbar, dafür stehen Steinmännchen (ab 2 Steinen) im Totholzwald. Ohne ständig den Weg am Boden zu suchen oder nach den Steinmännchen zu schauen, ist die Gefahr des Verirrens gegeben. Man kommt in den Latschenbereich, der Steig wird wieder offensichtlicher und läuft in den Steig vom Schillereck zum Hochsengs ein. Der Steig ist aber deswegen auch nicht allzu gut zu sehen, dafür ist er aber markiert. Die Strecke zum Hochsengs wird steiniger und zieht sich etwas.
Die Hochsengswanderung sollte nur gemacht werden, wenn man gut Steigspuren lesen kann, konditionell gut drauf ist und an kurzen Abschnitten sollte Trittsicherheit vorhanden sein.
Schwierigkeit der Wanderung "Hochsengs":
Im dritten Windwurf-/Totholzbereich wäre ich geneigt, die Schwierigkeit wegen der Wegfindung eher als „schwarz“ zu bezeichnen.
