Kampermauer (1392m & 1394m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Karlkreuz (Rumplmayrkreuz) (1220m), Kampermauer (1392m), Kampermauer (1394m), Menaueralmhütte (1125m), Puglalm (890m)
Start
Auf der Alm 31, 4581 Rosenau am Hengstpaß
Lage:
Oberösterreich, Traunviertel, Bezirk Kirchdorf an der Krems, 4581 Rosenau am Hengstpaß, Reichraminger Hintergebirge. Berge in der Gegend: Großes Maiereck (1764m), Zinödlberg (1294m), Mittagskogel (2041m), Natterriegel (2065m), Hexenturm (2172m), Kreuzmauer (2091m), Langstein (1998m), Scheiblingstein (2197m), Mannsberg (1603m), Laglmauer (1839), Kleiner Pyhrgas (2023m), Großer Pyhrgas (2244m), Astein (1419m), Wasserklotz (1505m), Tannschwärze (1533m). Orte in der Umgebung: Unterlaussa, Rosenau am Hengstpaß.
Tourenbeschreibung "Kampermauer":
Wegen Holzschlägerungsarbeiten waren die Parkplätze um die Puglalm gesperrt und wir konnten mit Erlaubnis der Hüttenbetreiber direkt von der Puglalmhütte starten. Hinter der Hütte (SO-Seite) gingen wir über die Alm ohne erkenntlichen Steig auf die Kampermauer zu. Ein Steig wurde erahnbar und brachte uns auf eine Schotterstraße, wenige Schritte auf der Straße bergwärts gehend, leitete uns der einzige Wegweiser für heute den weiteren Weg zum Karlkreuz (Rumplmayrkreuz).
Wir kamen in den Wald, der Steig wurde steil und schmal, einige Seilsicherungen trafen wir an und gelegentlich brauchten wir die Hände und hatten größere Schritte zu machen. Wenn man aus den Bäumen kommt, ist das Karlkreuz bald darauf erreicht. Eine Rastbank steht am Gipfel, es ist aber recht wenig Platz vor Ort. In der gekommenen Richtung ging es für uns weiter. Gleich nach dem Karlkreuz ist eine der anspruchsvollsten Stellen der Tour. Es geht 5 Hm mit Stahlseil runter und gleich wieder einen Felsen rauf. Dazu sind ca. 5 Tritteisen zu besteigen und ein Stahlseil als Hilfe gespannt. Der Wegverlauf wird leichter und läuft wieder durch den Wald. Einige Wochen vor unserer Wanderung gab es Schnee in der Region, was zu Schneebruch bei den Bäumer geführt hatte. Deswegen war der Steig zur Kampermauer stellenweise nicht ersichtlich.
Kurz vorm Gipfel zeigt sich der Steig wieder recht gut, wurde steiler und mit Seilversicherung ist das Gipfelkreuz der Kampermauer erreicht. Wir waren zu viert am Gipfel und mehr Besucher hätten auch nicht mehr Platz gehabt.
Unser Abstieg von der Kampermauer...
…führte die Strecke retour in den Wald. Dort bogen wir rechts ab, gelangten in einer Minute zur höchsten Stelle der Kampermauer. Der Steig verlor etwas an Höhe, wir stiegen draußen aus dem Walde über einen Zaunknecht und kamen über die stark abfallende Menaueralmwiese zur Menaueralmhütte. Hier gab es nur alkoholische Getränke aus einem Brunnen zu erwerben. Weshalb wir auf der dort beginnenden Forststraße gleich weiter den Abstieg tätigten. Rund 10 min nach der Hütte lief links ein unmarkierter Steig ab, den wir nutzten, eine Straßenquerung folgte und auf einer verwilderten, ehemaligen Forststraße stießen wir auf die Hengstpaßstraße. Talwärts kamen wir an der Karlhütte vorbei und kurz danach standen wir vor der Puglalm, wo wir die Wanderung kulinarisch ausklingen ließen.
Für die Wanderung braucht man Beinmuskulatur, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Schwierigkeit der Wanderung "Kampermauer":
Von der Puglalm zum Karlkreuz (Rumplmayrkreuz).
…weiter zur Kampermauer (1392m).
Der Abstieg über die Menaueralm zurück zur Puglalmhütte. Von der Anstrengung her ist der Abstieg „blau“, da der Weg aber nicht markiert ist, wird die Deklaration „rot“
