Kaiserschild (2084m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Kaiserschild (2084m), Hochkogel (2105m)
Lage:
Steiermark, Bezirk Leoben, 8790 Eisenzerz, Eisenerzer Alpen. Berge in der Gegend: Donnersalpe (1539m), Erzberg (1465m), Eisenerzer Reichenstein (2165m), Hohe Lins (2028m), Hochstein (Törlstein) (1860m), Stadelstein (2070m), Wildfeld (2043m), Kragelschinken (1845m), Zeiritzkampel (2125m), Hinkareck (1932m), Lahnerleitenspitze (2027m), Böse Mauer (1615m), Lugauer (2206m), Hartelsgraben Jagdhütte (1100m), Haselkaralm Hütte (1482m), Hochblaser (1771m), Pfaffenstein (1871m). Orte in der Umgebung: Radmer an der Stube, Hieflau.
Tourenbeschreibung "Kaiserschild":
Der Parkplatz ist kostenpflichtig! Bis 5 Std. € 2,00; Tagesticket € 4,00; (2024). Es gibt noch weitere Preisabstufungen.
Diese Wanderung zu tätigen oder auch nur eines der beiden Wanderziele zu begehen wollen, sollte man sich mehr als gut überlegen. Ab dem Steigbeginn bei der Bärenlochtränke, bis dahin ist man auf der Schotterstraße untewegs, geht es bis zum Kaiserschild steil hinauf. Der Steig beginnt also und läuft durch den Wald, im Herbst ist der Steig daher wegen dem Laub und der stark verblassten Markierungen nicht immer leicht ausmachbar. Wenn man dann einen Felsgraben queren muss, ist Trittsicherheit sowas von nötig, da auf der anderen Seite die Wegbreite mehr als nur schmal ist. Nun wird ein langes breites Schotterfeld mal gequert, dann wieder nach oben begangen und wegen der Hangsteilheit rutscht man leicht zurück. Nach dieser Aufgabe kommt die Felsbekletterung, einmal ohne Seil, dann wieder mit. Vorsicht ist geboten. Es folgt danach die beinahige Umrundung des Kaiserschildes.
Wie zuvor schon, ist wieder eine Felsplatte mit Trittsicherheit zu begehen und der folgende Steig ist so gut wie nicht vorhanden, weil er so schmal ist. Ein Geröllfeld wird wieder nach oben gequert und das mit dem Rutschen wiederholt sich hier erneut. Jetzt ist der Steig schwierig auszumachen, aufmerksames Vorausschauen ist geboten und der Aufstieg zum Kaiserschildgipfel zieht sich. Etwas unterm Gipfel geht links der Steig zum Hochkogel oder nach Eisenerz ab. Die Aussicht am Gipfel ist weitläufig.
Rüber zum Hochkogel
Es geht also zum Wegabgang des Hochkogelsteiges zurück und entlang der Bergkante kommt man mit etwas Höhenverlust zum links abgehenden Steig, man trifft auf einem Stein mit einem schwer zu erkennenden Pfeil und der Aufschrift H.K., wo es nun stärker nach unten geht und der Steig extrem schlecht zu erkennen ist. In der Sutte unten, beginnt der Steiganstieg zum Hochkogel, dieser Steig ist recht gut zu sehen und man ist rasch beim Gipfelkreuz. Die Aussicht ist genauso imposant, wie am zuvorigen Gipfel.
Der Abstieg
Der Steig ist die erste Hälfte nur steil, schotterlastig und mehrere Felsabschnitte sind mit der Wahrung der Unversehrtheit des Wanderers/der Wanderin zu bewältigen. Es kommt eine Schotterrinne, die ohne Seilsicherung mit der Unversehrtheit seiner Begeher_innen spielt. Die Markierung ist hier eine Zumutung und man sollte schon oft in den Bergen gewesen sein, um an der Umgebung den Wegverlauf lesen zu können. Nach diesem Wahnsinn ist ein Schotterfeld genauso gefährlich zu queren, bis man an den schönen Steiganschluss gelangt. Der restliche Abstieg ist als normal anzusehen.
Diese Wanderung sollte man nur mit guter Trittsicherheit, ohne Höhenangst und mit leichter Kletterfahrung angehen. Wenn Ihnen jemand sagt, dass die Tour einfach ist, dann lügt er, oder will Ihnen nichts Gutes.
Schwierigkeit der Wanderung "Kaiserschild":
Vom Parkplatz bis zur Bärenlochtränke.
Von der Bärenlochtränke zum Kaiserschildgipfel, zum Hochkogelgipfel und der Abstieg bis kurz vorm Halskogel.
Ab dem Halskogel bis zurück zum Ausgangspunkt.
