Rötelstein (Rettenstein) (2247m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Schaidlalm, Murmeltierwiese, Sulzenhals (1827m), Rötelstein (Rettenstein) (2247m), Rettensteinhütte (1320m), Reithof, Filzwiese (1459m), Bachlalm (1490m)
Start
Filzmoos Parkplatz Schaidlalm, 5532 Filzmoos (47.444430176702824, 13.580830541004921)
Lage:
Salzburg, Pongau, Bezirk St. Johann im Pongau, 5532 Filzmoos, Dachsteinmassiv. Berge in der Gegend: Hoher Dachstein (2996m), Taubenkogel (2300m), Hoher Gjaidstein (2794m), Großer Koppenkarstein (2863m), Scheichenspitze (2667m), Eselstein (2556m), Große Taub´n (2266m), Sinabell (2349m), Rittisberg (1582m), weiters am Rittisberg die Halseralm (1200m) und Sonnenalm (1350m), Rossbrand (1770m), Gerzkopf (1728m), Große Bischofsmütze (2454m), Steiglkogel (2204m), Hochkesselkopf (2454m) und als Nichtbergwanderziel der Vordere Gosausee (937m) und Hintere Gosausee (1154m). Ort in der Umgebung: Ramsau am Dachstein.
Tourenbeschreibung "Rötelstein (Rettenstein)":
Vorab!
Die Wanderung in dieser Begehungsrichtung ist die bessere. Da der Aufstiegssteig ein längeres, steiles Schotterfeld beinhaltet, welches beim Abstieg Rutschgefahr aufweist. Aber sowohl der Auf- als auch der Abstiegssteig fordern ein wenig klettern und Trittsicherheit. Schwindelfreiheit ist laut der Beschilderung ebenfalls notwendig. Eine Anmerkung noch! Sie können die Wanderung planen, wie Sie wollen, meine Wanderung war kürzer und mit weniger Höhenmeter geplant, doch einige Wanderwege sind auf Dauer gesperrt und daher musste ich in meinem Fall umdisponieren und die Wanderung fand nun so, wie hier angegeben, statt.
Aufstieg
Gestartet bin ich vom kostenlosen Parkplatz (2025) Schaidlalm (Bachlalm) an der Filzmooser Straße und auf einer Asphaltstraße kam ich zur Schaidlalm. Dann wanderte ich auf einem Traktorweg zur Wegkreuzung Adamekhütte/Rötelstein (= auf der Murmeltierwiese). Richtung Rötelstein (Rettenstein) beging ich den Steig zum Sulzenhals. Nun ging es zwischen Latschen nach oben dem Gipfel entgegen. Die Latschen endeten, ein Geröllfeld mit größerem Gestein war zu erschließen, dann wurde es schottrig und mit Hilfe der Felsen und meinen Händen war der steile Aufstieg nicht allzu leicht. Man kommt an einen Fels der für ca. 8-10 m zu beklettern war, danach kämpfte ich mich über einen etwas flacheren Wiesenhang (flacher als der zuvorige Abschnitt) zum Gipfelkreuz.
Der Abstieg erfolgte über die andere Bergseite
Noch im Gipfelbereich war ein kurzes Kammstück mit Trittsicherheit zu meistern. Der Steig wurde stärker abfallend, er wurde schottrig und daher rutschig. Aber er war doch leichter zu schaffen, als wenn man über den Aufstiegsweg abgestiegen wäre. Zwei oder drei Kletterstellen waren ebenfalls vorhanden. Hat man dies geschafft, ist noch ein wenig schottriger Rutschsteig hinter sich zu bringen und dann erfolgt bis zur Reitalm der Abstieg auf einem üblichen Steig. Ab der Reitalm war die Asphaltstraße zu nutzen. Kurz vor Filzmoos war über eine Brücke zu gehen und ab nun erfolgte über die Filzwiese der Abstieg, als Aufstieg bis kurz vor die Bachlalm. Ab der Alm kam ich auf der Schotterstraße zur Schaidlalm und war ab dieser bis zum Parkplatz auf der vom Aufstieg bekannten Asphaltstraße unterwegs.
Schwierigkeit der Wanderung "Rötelstein (Rettenstein)":
Vom Parkplatz bis zur Murmeltierwiese.
…bis zum Sulzenhals.
…weiter bis zum Gipfel.
Im schwarzen Wegabschnitt ist eine 8-10m-Stelle zu beklettern.
Beim Abstieg mit…
…zwei Kletterstellen (jeweils ca. 5m).
…der weitere Abstieg zur Ahorneggalm.
…zur Rettenegghütte.
…bis kurz vor Filzmoos.
…über die Filzwiese zur Bachlalm.
…die restliche Strecke zurück zum Parkplatz.
