Hochschwab (2277m)

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Florlhütte (1284m), Voisthalerhütte (1654m), Fleischer (2161m), Hochschwab (2277m), Schiestlhaus (2156m), Seeleiten (1734m)

19. August 2023

Einkehrmöglichkeiten

„Links“:

Start

Parkplatz Seebergsattel, 8636 Seewiesen

Lage:

Steiermark, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, 8636 Seewiesen, Hochschwab. Berge in der Gegend: Hohe Veitsch (1981m), Hochanger (1682m), Feistringstein (1836m), Bürgeralm, Ranstein (1555m), Schönleitenhaus (1810m), Grasserhütte, Fölzalm (1472m), Fölzstein (1946m), Meßnerin (1835m), Leobner Mauer (1870m), Hochturm (2081m), Vordernberger Giesmauer (2015m), TAC-Spitze (2019m), Ebenstein (2123m), Hochstadl (1919m), Ringkamp (2153m), Hochweichsel (Hohe Weichsel) (2006m). Orte in der Umgebung: Gollrad, Aflenz, Tragöß.

Tourenbeschreibung "Hochschwab":

Der Start erfolgte am Parkplatz des Seeberg und am Steig ging es ins Tal auf Seewiesen zu. Der Steig war allerdings matschig und von den Bäumen tröpfelte Wasser, so begab ich mich entlang der Straße (B20) auf Seewiesen hinab und ging auf der ebenen Schotterstraße ins vom Nebel zugedeckte Seetal am Voisthalerhüttenparkplatz vorbei zum Beginn des Steiges. Der Steig stieg gemächlich bergan, brachte mich an der nicht mehr ausschenkenden Florlhütte vorbei zum Franzosenkreuz, wo ich von Gämsen begrüßt wurde. Nun fiel der Steig leicht ab in eine kleine Ebene. An der Ebenenendung stieg der Weg etwas stärker hoch und ich gelangte zur nicht sehr schönen, neuen Voisthalterhütte. Weiter ging ich durch´s flache Obere Dullwitz zur Kreuzung mit dem Graf-Meran-Steig und bog leicht links ab. Der Hochschwab ist hier nicht angeschrieben, angeschrieben ist der Bodenbauer. Mein gewählter Steig verlief nun am Fels, gelegentlicher Handeinsatz und Stahlseilenutzung könnten gefordert sein. Bei mir war dies nicht der Fall, allerdings braucht man Trittsicherheit. Ist man nach dieser Anstrengung am höchsten Punkt angekommen, fällt der Steig ab bis zum Vogauer Kreuz. Vom Kreuz führen kurze, anstrengende Serpentinen zum `Das G´hackte´. Das G´hackte ist ein langer Abschnitt des Hochschwabaufstieges, ist mit Metallleitern und Seilen versehen und an meinem Wandertag war die gesamte Strecke von Wanderern ausgefüllt. Nach dem `Das G´hackte´ geht es noch leicht ansteigend zum Fleischer Biwak und der Fleischergipfel mit Kreuz ist gleich in der Nähe – Ungefähr 3x umfallen und man ist beim Kreuz. Rüber zum Hochschwabgipfel ist es nicht mehr sehr weit und mit einer mittleren Steigung des Berghanges ist man in 20-30 min beim Gipfelkreuz.

Als nächstes wollte ich zum Schiestlhaus, die Wegbegebenheiten dorthin sind etwas unvorteilhaft, es ist nämlich der Schotter etwas rutschlastig, aber das Schiestelhaus ist nicht so weit entfernt vom Gipfel, wie es auf der Wanderkarte erscheint. Die weitere Wanderschaft bis zur Kreuzung unter dem Ringkamp ist auf ziemlich gleichbleibender Höhe, der Steig manchmal etwas Fußsohlenunfreundlich, das könnte mir allerdings auch wegen der inzwischen langen, zurückgelegten Strecke so erschienen sein. Jedenfalls fällt der Steig ab der Ringkampkreuzung ab, unten angekommen, in der Nähe der Quelle, darf man die gerade verlorenen Höhenmeter auf dem Lose-Schotterweg zum Hutkogel rauf, zurückerobern. Der weitere Steigverlauf zur Kreuzung Seeleiten/Seeberg läßt sich für seine lange Strecke als leichtes bergauf/bergab beschreiben und rechter Hand kann man gelegentlich in das Seetal hinabschauen. An der besagten Kreuzung ist man in 2 min am Gipfelkreuz der Seeleiten. Der Steig verläuft entlang des Abhanges.

Beim Abstieg zurück zum Parkplatz ist die Strecke zu 7 Achtel steil, rutschig und schmal. Hat man diesen Teil geschafft, ist man auf dem Traktorweg in 2 min am Seebergsattel und mit der Querung der B20 (die Querung der Straße ist die gefährlichste Sache an dieser Wanderung) ist man zurück am Ausgangspunkt.

Schwierigkeit der Wanderung "Hochschwab":

Vom Seebergsattel bis zum Beginn des „G´hackten“.

Das „G´hackte“.

…weiter zum Hochschwabgipfel und über das Schiestlhaus zum Seeleitengipfel und hinab zum Ausgangpunkt am Seebergsattel.

Wegnummern:

801/805, 851, Das G´hackte, 801/805, 853, 855. Rundweg.

Hm: 2328

Gehzeit laut Vorgabe = 14:00 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

09:24 h

Wanderstrecke (Rundweg): 30,5 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung