Holzeck (1603m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Genneralm (~1290m), Holzeck (1603m), Königsberghorn (1621m), Dürlstein (1697m), Moosangerlalm (1467m), Hochwiesalm (1463m)
Start
(Parkplatz Genneralm, Posch´n Hütte) Lammerbach 345, 5324 Lämmerbach
Lage:
Salzburg, Flachgau, Bezirk Salzburg-Umgebung, 5234 Hintersee, Osterhorngruppe. Berge in der Gegend: Hoher Zinken (1764m), Osterhorn (1746m), Pitscherberg (1720m), Labenberg (1642m), Braunedlkogel (1894m), Hochwieskopf (1754m), Schlenken (1648m), Schmittenstein (1695m), Sattelköpfel (1478m), Bergköpfel (Auhofköpfl) (1480m), Feichtenstein (1249m), Regenspitz (1675m), Gruberhorn (1732), Gennerhorn (1735m), Breitenberg (1260m), Bleckwand (1541m und 1516m), Wieslerhorn (1603m), Windkogel (1547m), Thorhöhe (1533m), Sparber (1502m). Orte in der Umgebung: Hintersee, Strobl, St. Koloman.
Tourenbeschreibung "Holzeck":
Das war meine dritte Wanderung im Bereich der Genneralm und die wollte ich vom Parkplatz der Alm aus starten. Für die Nutzung der Mautstraße mussten (2025) € 8,00 mittels Münzen in den Automaten eingeworfen werden.
Vom Parkplatz machte ich wenige Schritte und bog gleich auf die linke Schotterstraße ab, die an der Posch´n Hütte vorbei zum nicht allzu weit entfernten Steigabgang unterm Holzeck begann. Der Steig führt durch Serpentinen den sehr steilen Schotterhang, dieser Hang sollte nicht unterschätzt werden, zur 12m Metallleiter empor. Beim Leiterraufklettern ist Schwindelfreiheit notwendig. Die nächsten Meter finden auf einem schmalen Steig statt, bis man zur Wegkreuzung kommt, wo nach rechts zum Holzeck abzubiegen war.
Anschließend ging ich vom Holzeck zum Königsberghorn rüber.
Der Steig war bei meiner Begehung bereits vom hohen Gras stellenweise vereinnahmt, was an manchen schmalen Stellen, an denen der Steig noch dazu hangabfallend war, leichte Trittsicherheit erforderte. Am Weg zum Königsberghorn sah ich eine Unzahl von Gämsen. Beim Königsberghorn sollte meine Begehung enden, doch es gab ein weiteres Kreuz, eine Minute vom Gipfel entfernt, zu sehen und das wurde dann auch noch besucht, was mir die Sicht auf die Königsbergalm(-hütten) ermöglichte.
Ich ging auf selbem Wege zur Genneralm zurück und kehrte bei der Posch´n Hütte ein.
Weiter zum gesetzten Hauptwanderziel "Hochwieskopf"
Ich wählte den Steig zum Gennerhorn. Kurz unterm Gennersattel ging der Steig zum Dürlstein ab. Dieser Weg war nicht gut ersichtlich, da er nicht oft begangen werden dürfte. Es ist nach Markierungssteinen Ausschau zu halten. Unterm Dürlstein teilt sich der Steig und der rechte ist der markierte und so steil, dass ich mir nicht immer sicher war, dass dies der offizielle Steig sein sollte. Er war es aber. Nach dem steilen Teil ging es zwischen zwei Felsen durch, ein großes Steinmännchen stand auf einer fast schon flachen Wiese. Beim Steinmännchen dreht der Steig nach links ab und führt zum Dürlsteingipfel.
Vom Gipfel geht es weiter Richtung Westen. Aber nur kurz. Schon ist zur ersichtlichen Moosangerlalm Hütte abzubiegen und auf den Wegverlauf ist die Aufmerksamkeit zu richten. Vor der Almhütte kam ich an die Schotterstraße und ging links weiter zur Hochwiesalm. Dabei ging ich am Steigabgang zur Genneralm vorbei, zu dem ich später zurückkehrte. An der Hochwiesalm belagerten die Rinder das Drehkreuz, um durch den Zaun zum Hochwieskopf zu kommen. Da es mir nicht gelang, die Rinder dazu zu bringen, sich zu entfernen, musste ich den Hochwieskopf von der Wanderung streichen.
Zurück zum Ausgangspunkt
Ich begab mich retour zum Genneralmsteigabgang. Dieser Weg war beinahe schon eine Zumutung. Einen getretenen Weg sah man nicht und die Markierungssteine musste ich mit Gehzeitverlust ausfindig machen. Als nächstes lag ein Waldrodungsbereich am Programm. Steig war keiner zu erkennen und Markierungen gab es auch keine. Aber eine Schotterstraße war zu sehen, auf die ich zusteuerte. An der Schotterstraße angelangt, war diese bergauf zu begehen und die ersten Meter waren auch mehrmals markiert. Das endete ohne Vorwarnung und bald endete die Straße ebenfalls.
Ein Steig begann. Dieser war zwar gelegentlich markiert, doch vertrauenserweckend war er nicht. Gelegentlich war er mehr als nur schmal. Zum Glück waren die Pflanzen neben dem Weg so hoch, dass nicht immer ersichtlich war, was sich neben dem Steig befand. Manchmal war leider zu erkennen, dass ein neben den Steig treten keine gute Idee sein würde. Nach längerer Zeit in den Bäumen traf ich auf eine Wiese. Ober mir war der Steig ersichtlich, den ich zuvor zum Dürlstein gegangen war. Mein Steig stieg nun den Wiesenhang für wenige Schritte bergauf, drehte nach rechts und es waren zwei Bächlein zu übersteigen. Ich stand auf einem Traktorweg. Diesen nutzend, kam ich zur Genneralm. Unbeschriftet und unmarkiert war der Steig zwischen zwei Hütten zu nutzen. Ich kam an eine Schotterstraße und stand zehn Minuten später am Parkplatz der Genneralm.
Schwierigkeit der Wanderung "Holzeck":
Vom Parkplatz zum Steigabgang des Holzecksteiges.
Zum Holzeck (Nur für Geübte), dabei ist eine 12m-Metallleiter hochzusteigen und Trittsicherheit erforderlich.
Vom Holzeck rüber zum Königsberghorn und retour zur Holzeckkreuzung.
…über die 12m-Metallleiter hinab zur Schotterstraße auf der Genneralm.
Die restliche Wanderung.
