Großhansl (2315m)

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Stallerhütte (1404m), Schöttljagdhaus (1456m), Pemlerhütten, Großhansl (2315m)

23. Juli 2023

Start

Schöttlkapelle Parkplatz, Schöttlgraben, 8832 Schöttl

Lage:

Steiermark, Bezirk Murau, 8832 Oberwölz, Wölzer Tauern. Berge in der Gegend: Eiskarspitz (2350m), Hohenwart (2363m), Hirnkogel (2012m), Gruber Hirnkogel (2080m), Jauriskampel (2064m), Goldbühel (2203m), Kleinhansl (2217m), Hoher Zinken (2222m), Schießeck (2275m), Stubenberg (2143m), Steineck (2260m), Hühnerkogel (2242m), Roßalmspitz (2237), Hochweberspitze (2375m). Orte in der Umgebung: Pusterwald, Oberwölz, Donnersbachwald.

Weitere Wanderziele in der Gegend: Wildalm und Wildalmhütte (1753m), Glattjochkapelle (1988m).

Tourenbeschreibung "Großhansl":

Was macht man am Sonntag, wenn man am Vortag eine kurze Wanderung getätigt hat? Man wählt eine länger Wanderung aus und schaut sich die Daten nicht genau genug an. Und so fuhr ich nach Oberwölz, ins Schöttltal. Ob das Tal wirklich so heißt weiß ich gar nicht, aber ich nenne es mal so.

Vom großen Parkplatz „Schöttlkapelle“ begann auf der linken 6 km langen Forststraße mein Unternehmen. Nach der besagten Distanz befindet sich das Schöttljagdhaus und etwas weiter hinten im Tal geht eine alte Forststraße rechts und mit Steigung ab und nicht neben der Hütte, wie am Plan eingezeichnet. Markierungen gibt es auf der ganzen Strecke extrem wenige, dafür sind beinahe unzählige Gräblein und Rinnsale zu queren. Warum ich das an dieser Stelle schreibe, ist, weil es eben ab dieser alten Forststraße damit beginnt. Bisher war die Wanderung im Wald und etwa 20 min nach dem Beginn der alten Forststraße gelangt man an die zwei Pemlerhütten, die Bäume haben ein Ende und eine beinahe unbeschreiblich schöne Landschaft tut sich vor einem auf. Die Forststraße wird bis zu ihrem Ende genutzt, den auf der Karte eingezeichneten links abgehenden Steig hatte ich nicht ausmachen können und so ging ich eben bis ans Ende der Forststraße, die auch mit Markierungsfähnchen versehen war. Nun begann der links abgehende Wanderweg, der aber nicht gekennzeichnet war, damit dieser der weitere Weg zum Großhansl oder Hohenwart sei. Ein Bild in der Fotogalerie zeigt ihnen die Stelle. Jedenfalls war der Steig ab jetzt durchgehend matschig, er dürfte stellenweise als Abfluss der vielen Gräblein in diesem Bereich herhalten. Ebenso ist er eine beinahe 1,3 km lange Gerade mit geringem Anstieg und an seinem Geradenende, beinahe vom Gras verwachsen, macht er eine 90° Kurve, beginnt steiler zu werden und ist 3 x wegen kleiner Hangrutschungen nicht sichtbar. Der Steig ist kurz unterm Pölseckjochsattel erkennbar und auf selbstständige Weise, hat man den Anschluss dort hin zu bewältigen. Am Pölseckjochsattel geht es links zum Hohenwart und rechts zum Großhansl. Der Steig ist zu 85 % nicht ausmachbar, gelegentlich sind verblasste Markierungen zu finden. Nach 1,2 km zurückgelegter Strecke ist der steile Hang des Großhansls zu erkämpfen, wiederum ohne erkennbarem Steig, bis kurz unterm Gipfel der Steig vom Kleinhansl einläuft. Retour wählte ich die selbe Route.

Für diese Wanderung empfiehlt sich ein guter Orientierungssinn, am besten ein Navigationssystem, Trittsicherheit, Ausdauer und hohe, wasserdichte Schuhe.

Schwierigkeit der Wanderung "Großhansl":

Wegnummern:

936, 937. Selber Weg retour.

Hm: 1253

Gehzeit laut Vorgabe = 08:00 h

Aufstieg 04:30 h

Abstieg 03:30 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

06:23 h

Wanderstrecke hin & retour: 22,6 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung