Gamsfeld (2027m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Angerkaralm (1416m), Gamsfeld (2027m), Traunwandalm (1338m)
Start
Wandererparkplatz bei Rußbachsaag 114, 5442 Rußbachsaag
Lage:
Salzburg, Tennengau, Bezirk Hallein, 5442 Rußbach am Pass Gschütt, Gamsfeldgruppe. Berge in der Gegend: Hoch Kalmberg (1833m), Bodenberg (1523m), Einberg (1688m), Hoher Zinken (1764m), Osterhorn (1746m), Pitscherberg (1720m), Labenberg (1642m), Braunedlkogel (1894m), Kleiner Scharfen (1800m), Scharfen (1828m), Wieslerhorn (1603m), Windkogel (1547m), Thorhöhe (1533m), Rinnkogel (1823m). Orte in der Umgebung: Abtenau, Gosau, Bad Goisern, Strobl.
Tourenbeschreibung "Gamsfeld":
Tagesparkgebühr (2025) € 3,00. Es gibt 2 Parkplätze in geringem Abstand.
Ich las am Parkplatz wanderfertig die Wegweiser und ich bekam einen Schock. Laut Recherche war ich auf eine Gesamtwanderzeit von 4.45h gekommen und am Wegweiser stand eine Aufstiegszeit von 4h und die Tour, wie ich sie vor hatte, mit einer Gesamtgehzeit von 7h.
Ich startete auf der Asphaltstraße. Benutzte sie aber nur kurz. Gleich die erste links abgehende Forststraße war der Weg zur Angerkaralm. Nach einiger Gehzeit war ein Steig zu nutzen, eine andere Schotterstraße 2 mal zu queren und mit antreffen von neugierigen Rindern kam ich zur Angerkaralm(-hütte). Der Steig zum Gamsfeld war neben den Hütten weiter über die Alm angeschrieben. Dieser wechselte zwischen eher kurzen Abschnitten mit leichtem Vorankommen und fordernden, steileren Strecken. Jedenfalls traf ich auf liebe, weiße Schäflein mit einem schwarzen Kopf und waagrecht gewachsenen und gedrehten Hörnern. Am nächsten angetroffenen Plateau, mit einem kleine Seelein, gab es weitere Schafe in der üblichen Ausführung. Der Steig machte eine Schleife über die Wiese und beim Ankommen an der Weggabelung meines späteren Abstiegsweges (Traunwand) brauchte ich nur noch ca. 5 min bis zum Gipfelkreuz. Die Aussicht ist sowas von weitläufig und man sieht viele bekannte Gebirge und Gipfel.
Der Abstieg erfolgte zurück zur vorigen Wegkreuzung. Um einen Rundweg zu schaffen, nahm ich den Steig „Traunwand“ und der war manchmal steil. Nach 30 min auf dem Weg wurde die Markierung ausgeblichener und wenn man über Wiesen schritt, war der Steig nicht immer ins Auge stechend. Ich kam auf die Traunwandalm. Die war vielleicht groß und Pferde waren anwesend. Auf der Alm begann ein alter Traktorweg, er brachte mich zurück zur ersten Kreuzung des Aufstieges kurz vorm Parkplatz. An einer Stelle ist aufzupassen, da der Traktorweg vor einem Rinnsal unangemeldet rechts abbiegt. Der Markierungsstein ist gut versteckt.
Schwierigkeit der Wanderung "Gamsfeld":
Die Schwierigkeitsklasse zu verifizieren ist etwas schwierig. Einmal ist der gesamte Rundweg „schwarz“ angegeben, dann gibt es wieder „rote“ oder „blaue“ Einstufungen. Da aber weder Trittsicherheit, Schwindelfreiheit nötig ist oder die Wegsuche eine schwere wäre, erlaube ich mir die gesamte Route als „ROT“ zu bewerten.
