Rettlkirchspitze (2475m)
Die Rettlkirchspitze ist der höchste Gipfel der Wölzer Tauern.
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Rettlkirchspitze (2475m), Hölzlerhütte (1535m)
Start
Hölzlerhütte, Eselsberg 39, 8832 Eselsberg (Oberwölz)
Lage:
Steiermark, Bezirk Murau, 8832 Oberwölz, Wölzer Tauern. Berge in der Gegend: Talkenschrein (2319m), Schoberspitze (2423m), Roßalmspitze (2237m), Greim (2471m), Eisenhut (2456m), Trübeck (2367m), Feldeck (2480m), Rupprechtseck (2591m), Süßleiteck (2507m), Deneck (2433m), Hornfeldspitze (2277m), Narrenspitze (2336m), Hochstubofen (2385m). Orte in der Umgebung: Oberwölz, St. Peter am Kammersberg, St. Nikolai im Sölktal.
Tourenbeschreibung "Rettlkirchspitze":
Die erste gute Nachricht für diese Wanderung ist, dass der Parkplatz kostenfrei ist! (Stand 2024)
Der Ausgang zur Rettlkirchspitze war der Parkplatz bei der Hölzlerhütte und begann mit einer Überschreitung eines Steges, ein kurzer Steig neben den Bach brachte uns an einen Traktorweg und mit leichtem Anstieg gelangten wir zur Weggabelung Hochstubofen/Rettlkirchspitze. Wir bogen links zur Rettelkirchspitze ab, der Steig wurde steiler und an manchen Stellen recht schmal. Dazu kam, dass an diesen Abschnitten meist das hohe Gras den Blick auf den Weg zusätzlich erschwerte. Allerdings waren 2 Wässerchen zu queren. Dies bot etwas Abwechslung und bei großer Hitze ist Wasser anzutreffen immer optimal. Nach rund 45 min sind kurz nacheinander 2 Stacheldrahtzäune zu überwinden. Man ist bei den Funklböden angekommen und der Weg wird flacher. Auf den Funklböden ist der Steig nicht immer klar zu erkennen, wir richteten uns nach Markierungsstangen und markierten Steinen. Beim Abstieg war der Steig besser zu sehen.
Nach den Funklböden, inkl. leichter Hangbegehung dreht der Steig nach links und mit Trittsicherheit ist der Hang auf relativ gleichbleibender Höhe bis zur Funklscharte zu absolvieren. Ab der Funklscharte geht es rechts auf die Rettlkirchspitze zu. Der Aufstieg wird fordernder, die Hände werden ab und zu gebraucht und Trittsicherheit ist ebenfalls von Nöten. An einem kurzen Abschnitt sollte man zudem schwindelsicher sein. Der Vorgipfel wird so erklommen und leichten Vormarsches kommt man auf den Hauptgipfel zu. Größeres Blockgestein wird angetroffen, Trittsicherheit und der Gebrauch der Hände ist gegebenenfalls einzusetzen, dann ist die Begehung geschafft.
