Höchstein (2543m)

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Riesachfälle, Obere Gfölleralm (1369m), Riesachsee (1338m), Kaltenbachalm, Kerschbaumer Alm, Brandalm, Neualm (1849m), Höchstein (2543m)

10. August 2025

Einkehrmöglichkeiten

Jausenstation Kaltenbachalm

(keine Hompage)

„Links“:

Start

Seeleiten-Parkplatz (Wilde Wasser), Untertalstraße 66, 8971 Schladming

Lage:

Steiermark, Bezirk Liezen (Expositur Gröbming), 8970 Schladming, Schladminger Tauern. Berge in der Gegend: Hochwildstelle (2747m), Waldhorn (2702m), Greifenberg (2618m), Hochfeld (2189m), Planai (1906m), Krahbergzinken (2134m), Seerieszinken (2221m), Hauser Kaibling (2015m), Bärfallspitze (2150m), Scheibleck (2117m), Gamskarspitz (Schober) (2491m), Kochofen (1916m), Spateck (2256m). Ort in der Umgebung: Haus im Ennstal.

Tourenbeschreibung "Höchstein":

Die Zufahrt zum Parkplatz der Riesachfälle erfolgt über eine Mautstraße, Gebühr: € 13,50 (2025).

An den Riesachfällen und dem Riesachsee vorbei zur Neualm

Über den „Höll-Steig“ begann ich um 05.15h rechts des Riesachbaches den Aufstieg an den Riesachfällen vorbei zur Oberen Gfölleralm. Es war noch so dunkel, dass ich den gelegentlich fordernden Weg nicht wirklich sah, die Wasserfälle aber doch. Ab der Gfölleralm Hütte war das Vorankommen auf der linken, flachen Forststraße entlang des Riesachsees ein leichtes. Rinder, Stockenten, springende Fische und einige Hütten gab es zu sehen. Am Ende des Sees, bei der Kerschbaumeralm, ging der steile Steig 777 ab. Großteils im Wald schreitend, gelangte ich zur kleinen Brandalm mit drei Hütten und einem verfallenen Steingebäude. Wiederum im Wald mit steilem Steig kam ich wenig später auf die riesige Neualm. Hier stand eine kleine Hütte und einige verfallene Steingebäude. 

 Diese Alm dürfte früher ein schöner Anblick gewesen sein. Der Ausblick bot eine schöne, almromantische Atmosphäre und hier befand sich die Wegekreuzung zur Neualmscharte (zum Hans-Wödl-Haus, Hochwildstelle) nach rechts und meinem Wanderziel Höchstein (und Planai) nach links. 

Von der Neualm auf den Gipfel

Der Steig (Sicherheitshinweis: Absolute Trittsicherheit, gutes Schuhwerk, alpine Erfahrung und eine Begehbarkeit von nur Juni bis Oktober) verlief vorerst flach dahin, verlor gelegentlich leicht an Höhe und brachte mich über zwei Gewässerchen. Der Steig stieg dann wieder an, brachte mehrmals Auf und Abs mit sich, kleinere Gräblein waren zu überwinden, bis die Wegkreuzung „Kaltenbach“ erreicht war. Mein Weg ging hier ab und für längere Zeit war gelegentlich kein Weg zu erkennen und man hatte sich nach den Markierungsfähnchen zu orientieren. Beim Abstieg fiel mir dieser Abschnitt leichter. Es kam mir vor, als ob die Markierungen talwärts besser zu sehen und finden waren. Etwas vor der Kaltenbachschulter war eine kniffelige Felsstelle zu schaffen und genau hier kamen mir Schafe entgegen.

 Ab der Kaltenbachschulter endete die Wiese und auf Gestein und einem Bereich mit kleinen Steinplättchen ging es beinahe steil auf den Gipfel zu. Wenige Höhenmeter unter dem Gipfel waren die Hände zu gebrauchen. Es wäre auch möglich, dass jemand dies bereits als leichtes Klettern bezeichnen könnte, und 10-15min später ist der 2543m hohe Gipfel erreicht.

Schwierigkeit der Wanderung "Höchstein":

Vom Parkplatz bis zur Neualm.

…bis kurz unterm Gipfel.

…die letzten Meter (5-10min) zum Gipfel.

Wegnummern:

777, 777a, 781, 780; 780, 781, 777a, 777 - über den Forstweg (Schotterstraße).

Hm: 1537

Gehzeit laut Vorgabe = 10:30 h

Aufstieg 05:45 h

Abstieg 04:45 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

06:35 h

Wanderstrecke hin & retour: 18,4 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung