Hochwildstelle (2747m)

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Bodensee (1157m), Hans-Wödl-Hütte (1533m), Hüttensee, Obersee (1672m), Neualmscharte (2347m), Hochwildstelle (2747m)

16. September 2023

Einkehrmöglichkeiten

„Links“:

Start

Seewigtal Stüberl, Seewigtal 43, 8967 Aich-Assach

Lage:

Steiermark, Bezirk Liezen, 8967 Aich-Assach, Schladminger Tauern. Berge in der Gegend: Planai (1906m), Krahbergzinken (2134m), Seerieszinken (2221m), Hauser Kaibling (2015m), Bärfallspitze (2150m), Höchstein (2543m), Gamskarspitz (Schober) (2491m), Spateck (2256m), Greifenberg (2618m). Orte in der Umgebung: Kleinsölk, Haus im Ennstal.

Tourenbeschreibung "Hochwildstelle":

Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt über eine Mautstraße, Preis € 1,70 (2023).

 

Vom großen Parkplatz beim Seewigtal Stüberl beginnt auf der flachen für PKW gesperrten Asphaltstraße der Wandertag bis zum Forellenhof am Steirischen Bodensee. Am Forellenhof vorbei geht es asphaltfrei entlang des Bodensees an dessen Ende und über einen leicht ansteigenden breiten Steig zum Wasserfall (Zubringer des Sees). Mit der Gemütlichkeit ist es ab diesem Ort zu Ende, der Steig bietet zwar sehr kamote Stufen, hat aber eine starke Steigung. Der Weg kommt an einem steinernen Turbinenhäuschen vorbei und eine Minute später steht man vor der Hans-Wödl-Hütte und dem Hüttensee. Nach der Hütte ist der Steig anstrengungsfrei begehbar und bringt die Wanderer zum Obersee. Dieser See ist meiner Meinung nach der schönste See der Tour. Auf der rechten Seeseite ist der weitere Steig nun sehr schmal, hat stellenweise eine sehr starke Steigung und neben dem Steig geht es steil bergab – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden bereits abverlangt. 

Ein steiler, kleingerölliger Graben wird gekreuzt und mittels kurzen Serpentinen als Aufstiegsabschnitt genutzt.

Anschließend wird ein Wiesenhang mittels Serpentinen begangen. Der Wiesenhang ist zwar etwas flacher als der bisherige Weg, fordert aber Kondition und die Beinmuskulatur. Kurz vor der Neualmscharte wird es flach. Nach links geht es nun zum Tagesziel. Am Wegweiser ist Trittsicherheit als erforderlich angeschrieben, Handeinsatz ist es ebenso. Ab der Kleinen Wildstelle ist dann Schluss mit lustig. Ab nun ist bis zum Gipfel für 35 Minuten zu 70 % zu klettern (A/B) und der Aufstiegsbereich hat manchmal feuchte Stellen. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz sind flach. Ich möchte mich bei meinem Wanderbegleiter, den ich beim Aufstieg einholte, recht herzlich bedanken, ohne Ihn hätte ich den Kletterteil zum Gipfel wahrscheinlich nicht geschafft!

Nach der Kleinen Wildstelle sollte man die Stärke besitzen, den Aufstieg zum Gipfel der Hochwildstelle abzubrechen, falls man die ersten Meter Zweifel des Schaffens verspürt. Das Klettern dauert ca. 30-40 min. Bei meiner Begehung brachen einige Wanderer das Unterfangen ab und beim Abstieg wurden wir von jedem Aufsteigenden gefragt, ob es mal leichter wird, ob es besser sei umzudrehen, wie lange es noch, oder wie weit es noch zum Gipfel sei.

Schwierigkeit der Wanderung "Hochwildstelle":

Parkplatz – Bodenseewasserfall

…zur Hans-Wödl-Hütte, zum Obersee und zur Neualmscharte.

….weiter zur Kleinen Wildscharte.

…zum Hochwildstellegipfel. (A/B)

Wegnummern:

782, 781a. Selber Weg retour.

Hm: 2376

Gehzeit laut Vorgabe = 08:45 h

Aufstieg 05:00 h

Abstieg 03:45 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

07:52 h

Wanderstrecke hin & retour: 16,9 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung