Eisenhut (2441m)
In der Steiermark gibt es mehrere Berge namens Eisenhut. Dieser hier liegt in den Nockbergen, in der Nähe der Turracher Höhe.
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Pernerhütte (1638m), Dieslingsee (1818m), Eisenhut (2441m), Straßburger Spitz (2402m), Wintertaler Nock (2394m)
Lage:
Steiermark, Bezirk Murau, 8864 Turracher Höhe, Gurktaler Alpen (Nockberge). Berge in der Gegend: Hirnkopf (1840m), Schoberriegel (2208m), Gruft (2232m), Kaserhöhe (2318m), Hoazhöhe (2319m), Bretthöhe (2320m), Rinsennock (2334m), Königstuhl (2336m), Kilnprein (2408m), Vorderhütteneck (2204m). Orte in der Umgebung: Turrach, Flattnitz.
Tourenbeschreibung "Eisenhut":
Die Wanderbeschreibung beginnt gleich mal mit einer guten Nachricht. 50 % der Wanderroute (vom Parkplatz zum Wintertaler Nock) finden auf einer gemächlich ansteigenden Forststraße statt. Ab dem Ende der Straße ist der weitere Weg ebenfalls gemütlich verlaufend, nun besteht die Möglichkeit auf Rinder zu treffen, die aber viel zu wenige sind, für die großen Almwiesen. Man gelangt zur Pernerhütte und nach wenigen Minuten zum Dieslingsee. Ab dem See ist manchmal nach dem Wegverlauf Ausschau zu halten, nicht jede Markierung ist direkt anzusteuern und der Steig 129 beginnt eine mittelmäßige Steigung aufzuweisen. Im letzten Drittel des Aufstieges zum Eisenhut gibt es hie und da Stellen, an denen man die Hände braucht. An einer Stelle ist zwischen dem Hang und einem Fels der Steig so steil und mit feinem Schotter versehen, dass etwas Obachtigkeit anzusetzen ist. Der Steig wird nochmals steiler und die Begehung bis zum Gipfel des Eisenhutes kraftraubender.
Wenn man vom Eisenhut noch weitergeht, verliert man gleich mal einige Höhenmeter zur Wegkreuzung Rapitzsattel/Wintertaler Nock. Es geht weiter zum angeschriebenen Wintertaler Nock. Der Steig ist nicht fordernd, aber den Weg oder die Markierungen, sollte man nicht aus den Augen verlieren. Kurz vorm Gipfelkreuz des Straßburger Spitz geht es über ein kleines Steinfeld hinauf. Das Raufgehen ist wegen dem eventuellen Zurückrutschen schlimmer, als später beim Abstieg. Zum Wintertaler Nock ist es dann nur noch ein Katzensprung und keine Anstrengung mehr erforderlich.
Die drei Gipfel der Tour bieten dieselbe weitreichende Aussicht.
