Woising (2064m)
Großer Woising
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Rinnerhütte (1473m), Wildensee (1535m), Wildenseealm (1525m), Appel-Haus (1660m), Großer Woising (2064m), Henarsee (1691m), Redender Stein (1900m), Henaralm (~1615m)
Start
Parkplatz Offensee (Öffentliche Toilette), Fahrnau, 4802 Ebensee
Lage:
Oberösterreich, Traunviertel, Bezirk Gmunden, 4802 Ebensee, Totes Gebirge. Berge in der Gegend: Rotgschirr (2261m), Elm (2128m), Wildgößl (2062m), Backenstein (1772m), Bräuningzinken (1899m), Rinnerkogel (Augstkogel) (2012m), Feigentalhimmel (1984m). Orte in der Umgebung: Grundlsee, Ebensee.
Tourenbeschreibung "Großer Woising":
Um Gottes Willen, was hab ich mir dabei gedacht! Das wäre ebenso ein passender Titel dieser Wanderung gewesen.
Zu den Zwischenzielen Rinnerhütte und Wildensee
Am Parkplatz beim Offensee startet die Tour für die ersten 30 min auf der flachen Schotterstraße, dann ist auf den Steig abzubiegen. Der Woising ist allerdings nicht angeschrieben. Kurz nach dem Steigbeginn wird dieser stark ansteigend und ist mit ziemlich grobem Schotter versehen. Stellenweise sind Holz- und Metallstiegen verbaut, gelegentlich findet sich neben dem Weg ein Rastplätzchen und erst nach 1:03h (meine Gehzeit) kommt man aus dem Wald. Ein paar Serpentinen führen am freien Hang hinauf, eine Holztreppe ist hochzusteigen, man kommt an einer „Busstation“ vorbei, die Fotodokumentation erklärt es Ihnen, schon ist die Rinnerhütte erreicht. Für längere Zeit ist das Vorankommen nicht mehr anstrengend! Im, neben und über ein kleines Gewässer, stößt man an den Wildensee.
Über die Wildenseealm, am Appel-Haus vorbei - auf den (Großen) Woising
Entlang des Seeufers geht es weiter, der Weg zieht leicht an, dann fällt er allerdings bis zur Wildenseealm leicht ab. Von der Alm ist nun beim Wegweiser zum Appel-Haus abzubiegen. Ein weiterer Wegweiser befindet sich links an einem Baum, da der Steiganfang nicht ganz offensichtlich ist. Der Steigverlauf ist mal bergauf, dann wieder bergab durch etwas Wald und ziemlich unverhofft steht man vorm Appel-Haus. Von der Appel-Haus-Terrasse geht´s weiter und an der ersten Wegkreuzung geht es links zum Henarsee und Großen Woising. Bald kommt erneut eine Kreuzung, wo es gerade auf den Woising zugeht. Ab nun ist für die angegebenen 2 h Aufmerksamkeit geboten, da der Steig nicht immer klar zu erkennen ist.
Es liegt sehr viel Gestein im Terrain auf denen sich in geringen Abständen Wegfähnchen aufgemalt finden. Es ist aber empfehlenswert mehrmals Ausschau nach den Markierungen zu halten. Ungefähr 40 min nach meinem Start vom Appel-Haus begann der Anstieg zum Woising und das Gehtempo war in meinem Fall nicht mehr ganz so zügig, dafür wird man am Gipfel vom Anblick des schönen Gipfelkreuzes und der schönen Aussicht gut belohnt.
Runter vom Woising, am Henarsee vorüber und rauf auf den Redenden Stein
Auf selbem Weg geht´s retour zur Kreuzung, wo der Henarsee angeschrieben ist, über den ich zum Redenden Stein wollte. Für Gelegenheitswanderer ist der Steig nicht zu empfehlen. Meine Aufstiegsvariante verlangt für ein kurzes Stück Trittsicher- und Schwindelfreiheit. Vom See zum Steig des Redenden Stein ist ein Stück mit Trittsicherheit zu bewältigen. Den zuletzt beschriebenen Abschnitt habe ich leider nicht fotographiert. Also, vom See weiter trifft man auf den Steig zum Redenden Stein. Dieser ist aber nicht angeschrieben, sondern die Pühringerhütte. Es mag sein, dass die lange Wanderung daran Schuld war, aber ich brauchte zum Aufstieg manchmal die Hände und 45 min Investitionszeit.
Zurück ins Tal
Der Abstieg erfolgt auf selbem Wege und beim Antreffen des Pühringerhütte-Wegweisers ist links abzubiegen und auf leicht abfallendem Weg über die Henaralm kommt man auf leicht ansteigendem Steig zum Appel-Haus retour. Jetzt ist der weitere Steig vom Aufstieg her schon bekannt. Zum Abschluss wird man noch vom wunderschönen Offensee mit karibisch gefärbten Wasser belohnt. Jedenfalls war es bei meiner Wanderung so.
Anmerkung: Wenn ich die Tour nochmals machen würde, dann ohne den Redenden Stein. Für nicht so Wahnsinnige wie mich, ist eine Nächtigung auf einer der Almen zu überlegen.
Schwierigkeit der Wanderung "Großer Woising":
Der Aufstieg ist blau markiert, der Abstieg schwarz!?
