Veitsberg (1787m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Riedebenalm (1420m), Thaleralm (1434m), Frechjoch (1788m), Veitsberg (1787m), Thalerjoch (1775m), Fuchslochalm, Ackernalm (1338m), Steinkaseralm (1510m), Hinteres Sonnwendjoch (1986m), Grabenbergalm
Start
Wanderparkplatz Veitsberg, 6335 Thiersee (47.56658837865029, 12.001253635380838)
Lage:
Tirol, Tiroler Unterland, Bezirk Kufstein, 6335 Thiersee, Mangfallgebirge der Bayerischen Voralpen. Berge in der Gegend: Pendling (1563m), Feuerköpfl (1292m), Köglhörndl (Kegelhörndl) (1645m), Hundsalmjoch (1637m), Zunterköpfl (1635m), Guffertspitze (2195m), Abendstein (1596m), Schmaleggerjoch (1633m), Trausnitzberg (Schinder) (1808m), Auerspitz (D) (1811m), Maroldschneid (D) (1688m), Großer Traithen (D) (1852m), Trainsjoch (1707m). Orte in der Umgebung: Bayrischzell (D), Hinterthiersee, Vorderthiersee, Kufstein, Brandenberg.
Tourenbeschreibung "Veitsberg":
Parkgebühr (2025) für einen Tag € 3,00.
Zu Beginn wird vom großen Parkplatz auf der flachen Forststraße in Richtung der Riedebenalm gegangen. Rund 15min später kommt man an den Wanderwegeinlauf von Riedenberg und eine Brücke. Nach der Brücke ist rechts der Steig zur besagten Riedebenalm und zum Veitsberg. Der Steig ist manchmal stark ansteigend, rechts blickend kann man auch den Veitsberg und sein Gipfelkreuz sehen. Rasch ist man an der Alm, 2 Hütten sind da. An der größeren Hütte ist für ~80 Schritte die Schotterstraße zum nächsten Steiganschluss zu erwählen, wo auch ein Wegweispfahl steht und das nächste Wanderziel „Thaleralm“ angeschrieben ist. Der Steig ist 20-30min lang und an einer Stelle eher schmal und danach, ab einer Kuppe ist den Markierungsholzpflöcken zu folgen, da ein Weg nicht wirklich ersichtlich ist und so kommt man zu den Gebäuden der Thaleralm. Ab den Gebäuden ist der Schotterstraße und den Wegweisern bergwärts zu folgen.
An einer Kreuzung mit einem Geräteunterstand biegt man zum „Veitsberg/Thalerjoch“ ab. Die Schotterstraße endet an einer Hütte und auf einem stärker ansteigenden Steig kommt man in kurzer Zeit auf den Sattel, wo rechts zum Veitsberg abzubiegen ist. Durch Latschen begibt man sich auf Gebiet der Almrinder zum Veitsberg, kommt dabei an einer Steigkreuzung zur Riedebenalm vorbei und ist 10min geringen aufwärts Schreitens am Veitsberggipfel.
Vom Veitsberg zum Thalerjoch
Am selben Weg geht’s retour zur zuvorigen Kreuzung am Sattel und weiter auf das Thalterjoch. Der Steig ist steil und in 10-15min steht man am Gipfel vom Thalerjoch.
Über die Ackernalm auf das Hintere Sonnwendjoch
In der gekommenen Richtung geht´s gemütlich weiter zur Wegekreuzung „Schmaleggerjoch/Riedenberg/Fuchslochalm/Ackernalm“. Ich bog zur Fuchslochalm ab. Dieser Steig ist steil, schmal und auf der Alm unten, ist der Weg zur Straße nur durch ansteuern der Markiergungsholzpflöcke oder Markierungsfähnchen eruierbar. Auf der Asphaltstraße geht´s talwärts zum Parkplatz der Ackernalm. Dabei kommt man an der Kreuzung vorbei, an die es später zurückgeht, da hier die Straße zum Ausgangsparkplatz beginnt.
Ab der Ackernalm geht es für die circa nächste Stunde auf einer Asphaltstraße zur Bärenbadalm, dem Hinteren-Sonnwendjoch-Gipfel entgegen. Bei der Steinkaseralm wäre es möglich über die Schotterstraße eine andere Begehungsvariante zum Gipfel zu nehmen. Etwas unter den Hütten der Bärenbadalm ist rechts ein kurzer Steig, der den Wanderer/die Wanderin auf eine flache Forststraße bringt, welche es für die kommenden 15-20min zu nutzen gilt. Die Forststraße geht in einen Steig über. Dieser ist anfänglich stellenweise nicht offensichtlich, wird dann stärker ansteigend und über losen Schotten und verbauten Stufen kommt man zum Gipfelkreuz. Mein Aufenthalt am Gipfel war extrem kurz, da es von fliegenden Ameisen wimmelte.
Zurück zum Ausgangspunkt
Auf gekommenem Wege ging ich über die Ackernalm zur zuvor schon erwähnten Kreuzung mit dem Straßenabgang zum Ausgangsparkplatz (Wegweiser „Riedenberg/Landl“). Auf flacher Straße kam ich zur Grabenbergalm. Die Straße begann nun leicht abzufallen. Am letzten Gebäude der Alm wurde die Straße zu einem Traktorweg. Nach übersteigen eines Gewässers, begann gleich wieder eine Forstschotterstraße und auf ihr verbrachte ich 15min, da war an einer Kreuzung rechts nach Riedenberg abzubiegen. 10min später endete meine Forststraße und ein verwilderter Steig war zu begehen. Eine seilgesicherte Stelle (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit braucht man) wird absolviert und man gelangt an eine Forststraße. Diese bringt einen zurück zum Parkplatz.
