Seckauer Zinken (2397m)

Der Seckauer Zinken ist nicht, wie man meinen könnte, der höchste Gipfel der Seckauer Tauern.

Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:

Untere Bodenhütte (1385m), Hämmerkogel (2253m), Seckauer Zinken (2397m)

12. August 2023

Einkehrmöglichkeit

„Link“:

Start

Parkplatz Feistritzwald, 8733 St. Marein - Feistritz bei Knittelfeld

Lage:

Steiermark, Bezirk Murtal, St. Marein – Feistritz bei Knittelfeld, Seckauer Tauern. Berge in der Gegend: Geierhaupt (2417m), Hochreichhart (2416m), Feisterhorn (2081m), Bremstein (1868m), Maria Schnee (Kapelle) (1822m), Repenstein (1956m), Großer Ringkogel (2277m). Orte in der Umgebung: Seckau, Kalwang, Mautern in der Steiermark.

Tourenbeschreibung "Seckauer Zinken":

Zur Unteren Bodenhütte, über die Obere Bodenhütte, auf den Hämmerkogel

Ich bin am ersten erkennbaren Parkplatz ca. 2 km vor der Unteren Bodenhütte auf der leicht ansteigenden Schotterstraße ins Tal hinein zur eben besagten Hütte gegangen. Bei der Unteren Bodenhütte ist der Seckauer Zinken mit einer Gehzeit von 4h angeschrieben und es geht auf der Schotterstraße weiter dem Steigbeginn entgegen. Der Steig führt durch den Wald und hat eine stärkere Steigung. Nach dem Wald wird die Schotterstraße gekreuzt und über eine Wiese, mit nochmaliger Straßenquerung kommt man 500m vor der Oberen Bodenhütte auf die Schotterstraße, dieser kann man folgen, da der Steig daneben verläuft, aber nicht gar zu gehfreundlich ist.

 Ab der Oberen Bodenhütte weist der Wegweiser den Wanderer über eine große Almwiese an eine Schotterstraße, diese wird gequert, bald darauf wird ein Wässerchen überstiegen, neben dem es weiter nach oben geht. Nach der ersten größeren Steigung wird es flacher und es ist auf Markierungen und Steigabschnitte zu achten, da man über viel Gestein hochwandert. Ist der besagte Teil geschafft, liegt der Steig auf einem breiten Wiesenstreifen, der über die gesamte Breite nass ist, da das vor einem ersichtliche Bächlein sein Wasser über die besagte Wiese ableitet. Der Steig windet sich neben dem betreffenden Bächlein einen steilen Hang hinauf, danach werden die Serpentinen weitläufiger und der nicht mehr ganz so steile Hang wird bis zu einer kleinen Ebene begangen. Oben angekommen ist auf den Wegweiserpfahl zuzusteuern und der Hämmerkogel ist im leichten Anstieg, in kurzer Zeit zu erreichen.

Der restliche Auftieg vom Hämmerkogel, rüber zum Seckauer Zinken

Vom Hämmerkogel gehen mehrere Steige Richtung Seckauer Zinken. Ich ging querfeldein und gelangte an den zuvor schon gut ersichtlichen Steig 978. Der Steig beginnt eher gemächlich und gewinnt mit zunehmender Absolvierung an Steilheit. Manchmal geht man knapp am Abgrund, Felsstufen sind zu überwinden und manchmal braucht man die Hände als Hilfe. Der Steigverlauf ist gelegentlich nicht offensichtlich. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz sind flach.

Fazit: Wasserdichte Schuhe, Ausdauer, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit werden benötigt.

Schwierigkeit der Wanderung "Seckauer Zinken":

Wegnummern:

978, 31, 978; 978.

Hm: 1329

Gehzeit laut Vorgabe = 08:50 h

Aufstieg 05:00 h

Abstieg 03:50 h

Meine Gehzeit ohne Pausen:

06:15 h

Wanderstrecke hin & retour: 14,9 km

Fotogalerie und Tourenbeschreibung