Lasörling (3098m)
Der Lasörling ist der Namensgeber und die höchste Erhebung der Lasörlinggruppe in Osttirol.
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Stadleralm (1553m), Rainer Alm (1804m), Lasörlinghütte (2350m), Lasörling (3098m)
Start
Parkplatz Rain, Niedermauern-Rain 11, 9972 Niedermauern (ca. 220m nach der angegebenen Adresse)
Lage:
Tirol, Osttirol, Bezirk Lienz, 9972 Virgen, Lasörlinggruppe (Venedigergruppe), Felbertauern. Berge in der Gegend: Oberstkogel (2670m), Melspitze (2641m), Weißes Beil (2766m), Seespitze (3021m), Hohes Kreuz (3159m), Toinigspitze (2666m), Mullwitzkogel (Wiesbauerspitze) (2676m), Ochsenbug (3007m). Orte in der Umgebung: Prägraten am Großvenediger, Matrei in Osttirol, St. Jakob in Defereggen, St. Veit in Defereggen.
Tourenbeschreibung "Lasörling":
Am Steig vom Parkplatz geht es im Wald an einem Haus vorbei, etwas danach kommt man an ein altes Gebäude mit anschließendem Antreffen der lange zu begehenden, flachen Forststraße. Auf dieser kommt man an der Stadleralm, der Raineralm und weiteren Hütten vorbei zum Ende der Straße, wo der Steig zur Lasörlinghütte beginnt. Die Hütte scheint nahe, es dauert aber doch bis zu 30min, bis man bei der Hütte ankommt. Nun geht es flach für circa 1h auf flachem Gelände mit Blockgestein ans Ende des Unteren Glauret (= Hochebene, Talkessel). Dabei ist dreimal ein Bächlein zu queren, dann geht dazwischen der Steig zum Bergertörl und zur Bergerseehütte ab. Hinten also angekommen, ist wieder eine Steiggabelung und nach rechts geht der nicht mehr zu sehende Steig zum Lasörling.
Vom Ende des Glauret rauf zum Gipfel
Ab der Kreuzung kann der Aufstieg bis zu 1,5h dauern. Ein Weg ist sehr selten zu erkennen und daher ist auf die aufgemalten Markierungen zu achten.
Den Aufstieg kann man für die erste Hälfte dritteln. Der erste Teil erfolgt auf größerem Geröll, das zweite Drittel über mittelgroßes Geröll und das obere Drittel über mittelgroßes Gestein. Die zweite Aufstiegshälfte beginnt mit einer Felsbegehung mit aufliegendem Gestein, eine sichere Schrittsetzung ist notwendig. Nach der Felspassage gibt es erneut eine Steigkreuzung und nach rechts geht es mittels eines Bogens vom Gipfel weg über einen Grat. Jetzt ist gelegentlich klettern (oder sollte ich besser „Handeinsatz“ schreiben) für die letzten 5-15 Minuten zum Gipfelkeuz angesagt.
Die Aussicht ist zum Großvenediger und zum Großglockner gegeben. Nur um die 2 bekanntesten Gipfel zu nennen.
Der Abstieg ins Untere Glauret fiel mir relativ leicht, nur wegen dem Sonnenstand waren die Markierungen auf den Felsbrocken sehr schlecht zu erkennen. Was mich dazu brachte, mich auf mich selbst zu verlassen und auf eigenem Wege zur von oben weithin sichtbaren grünen Wiesenfläche mit dem Wegweissteher im hinteren Unteren Glauret zuzusteuern. Der restliche Abstieg bot keine Schwierigkeiten.
Schwierigkeit der Wanderung "Lasörling":
Vom Start, vorbei an der Lasörlinghütte, bis zur Wegkreuzung am Ende des Unteren Glauret.
…weiter zum Gipfel des Lasörlings.
