Gippel (1669m)
Wanderziele in der Reihenfolge wie sie angetroffen werden:
Gsenger (1442m), Göller (1766m), Kleiner Göller (1673m), Göllerhaus (1440m), Hofalm (Kohlröserlhütte) (1480m), Schnalzstein (1546m), Gippel (1669m), Kernhof (690m), Gscheid (960m)
09. August 2026
Einkehrmöglichkeiten
Hofalm, Kohlröserlhütte (keine Homepage)
„Links“:
Start
Kirche - Maria am Gscheid, Gutensteiner Str. 31, 3195 Gscheid
Lage:
Niederösterreich, Mostviertel, Bezirk Lilienfeld, 3195 Gscheid, Mürzsteger Alpen. Berge in der Gegend: Falkenstein (1013m), Obersberg (Ahornberg) (1467m), Perschkogel (1613m). Orte in der Umgebung: Mariazell, Kernhof, St. Aegyd am Neuwald, Schwarzau im Gebirge.
Tourenbeschreibung "Gippel":
Göller und Kleiner Göller
Der Startparkplatz gegenüber der Kleinen Kirche ist klein. Von hier führt der Steig die erste halbe Stunde mit nur wenig Steigung durch den Wald, dann wird das Gelände etwas ansteigender, die Begehung aber noch nicht anstrengend. Der Steig geht am Gsenger vorbei, es gibt aber einen Trampelpfad zu ihm und man ist mit wenigen Schritten dort. Gipfelkreuz gibt es keines, aber einen Blick auf den Göller. Etwas oberhalb des Gsengers beginnt der Latschenbereich, der Steig beginnt kurvig zu werden, die Latschen werden weniger und der kuppelförmige Grasgipfel vom Göller ist erreicht. In der gekommenen Richtung weitergegangen verliert man leicht an Höhe, rechts des Steiges ist für einige Minuten an der Abrisskannte entlangzugehen, der Steig läuft wieder durch Latschen und rechts geht fast zu übersehen der Steig zum Kleinen Göller ab, der am Start etwas steil ist.
Göllerhütte, Hofalm (Kohlröserlhütte), Schnalzstein
Auf selbem Steige begab ich mich vom Kleinen Göller runter auf den zuvorigen Steig, nutzte diesen mit geringen Höhenverlust weiter in der zuvorigen Gehrichtung, kam an Rindern vorbei und nach 20min (vom Kleinen Göller weg gerechnet) zur Göllerhütte. Von der Göllerhütte ging es auf einem Steig runter zu einer Schotterstraße mit der Versorgungsliftstation der Hütte. Auf der Straße kam ich in kurzer Zeit leicht abfallend zur Wegkreuzung „Waldhüttsattel“. Wanderer waren hier, es wurde geplaudert und auf der Straße zur Hofalmhütte weitergegangen. Als ich mich von den Wanderern abgesetzt hatte, kam es mir erst, dass ich eigentlich den Steig nutzen wollte. So wurde die. Wanderung wegen der Straßennutzung etwas länger. Auf der Hofalm (mit der Kohlröserlhütte) ging ich zum Gipfelkreuz des Schnalzsteines. Einen Weg gibt es da nicht rauf.
Zum Gippel
Nach dem Gipfelbesuch begab ich mich retour zur Hütte und nutzte den kurzen Steig Richtung Gippel. Kurzer Steig – Da er auf einer Wiese verschwand. Wegsteinmarkierungssuche war angesagt. Auf Latschen getroffen war bis etwas unterm Gippelgipfelkreuz für rund 1h40min ständiges Trampelpfadsuchen angesagt, auch war an einem Abschnitt von 15-20min Trittsicherheit angesagt. Kurz vorm Gippelgipfel stößt man an einen handelsüblichen Steig und ist in 5-10min am Ziel.
Hinab nach Kernhof
Runter vom Gippel ging es am zuvorigen Steig. An der zuvor angekommenen Kreuzung schritt ich gerade weiter (Treibsteig). Der Steig war schön begehbar und bei der nächsten Kreuzung war links nach St. Aegyd am Neuwald (Treibsteig) abzubiegen. Der Weg bot einiges an Schönheit auf und bei der ersten angetroffenen Schotterstraße, bog ich links ab. Ab nun gab es keine Wegmarkierungen oder Wegweiser mehr und bis Kernhof erfolgte die Wanderung auf einer Schotterstraße. Bei der zweiten Kreuzung ging ich gerade weiter, bei der darauffolgenden Straßengabelung hielt ich mich rechts, man könnte auch geradeaus sagen, oder besser ausgedrückt – talwärts. Nach einer Weile ging in einer Linkskurve ein älterer Forstweg ab und ich blieb auf der schönen Straße. Ich kam dann zum ersten Gebäude (Bauernhof) bei Kernhof, wo es bis zum Tourenende nur noch auf Asphalt dahinging.
Von Kernhof zurück nach Gscheid
In Kernhof bog ich links auf den Fahrrad- und Fußgängerweg (Wegnr. 9) ab und ging für 1h zuerst leicht, dann stärker ansteigend und für eine Viertelstunde flach, zum Gschoadwirt in Gscheid. Vom Wirtshaus dauerte es noch 5min auf der Asphaltstraße zurück zum Ausgangspunkt der Rundwanderung.
Abschließende Erkenntnis
Diese Wanderung ist lang, für eine Tagestour vielleicht sogar zu lang, Wegsuch- und Wegfindungseigenschaft sowie Trittsicherheit muss vorhanden sein. Das anstrengendste war die Asphaltstrecke von Kernhof nach Gscheid.
